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Das große Schlesiertreffen in Hannover !!
Termin: 24.6. bis 26.6.2011
Wir haben noch Doppelzimmer und auch Einzelzimmer zur Verfügung
Doppelzimmer: pro Nacht 75,00 €
Einzelzimmer: pro Nacht 65,00 €
Hotel „ Pro Messe“ ca. 300 m zur Veranstaltung.
Wir würden uns freuen wenn wir einige unserer Winziger aus
Stadt und Land begrüßen könnten.
Verbindliche Anmeldungen: per E- mail oder durch Anruf
beim Patenschaftsbeirat 030 - 392 64 87 Fax 030 - 391 03544
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Heimatliche Ausstellungen der schlesischen Kreise, Städte und Gemeinden
Im Jahre 2001 gab es nach den Ermittlungen des Schlesischen Museums in Görlitz in der Bundesrepublik Deutschland noch über 60 Heimatstuben und Sammlungen. Mit viel Liebe und Sorgfalt wurden diese Exponate der Heimatorte gesammelt und zu einer oftmals sehr interessanten „Erinnerungsausstellung“ zusammengestellt. Die Heimatvertriebenen waren mit Begeisterung dabei und haben wesentlich dazu beigetragen, dass vielfach seltene und wertvolle Gegenstände zu bewundern waren. Aber auch Dinge die im täglichen Leben ihre Verwendung fanden waren zu sehen. Der Verfasser wagt sogar zu behaupten, dass diese Ausstellungen mit dazu beigetragen haben, dass die „einheimischen Menschen“ eine etwas positivere Einstellung bekamen zu den Menschen, die von irgendwoher kamen und deren Heimat vielfach unbekannt war. Die Exponate in den Ausstellungen zeigten, dass die „Neubürger“ aus dem „tiefsten“ Osten Deutschlands mit Sicherheit über eine hohe Kultur verfügten.
Viele Städte und Kreise Deutschlands übernahmen nach der Gründung der Bundesrepublik Patenschaften über Kreise und Städte aus den Vertreibungsgebieten. Sie waren es auch, die beim Aufbau der Ausstellungen wesentlich mitgewirkt haben. Räumlichkeiten und auch finanzielle Mittel wurden dafür freigemacht.
Für die Heimatvertriebenen aus dem deutschen Osten gehörte diese Hilfe zum Start in einen neuen Anfang. Bis zum heutigen Tag sind die Sammlungen Erinnerungen und regen die Betrachter zum Nachdenken an. Getragen von der Erlebnisgesellschaft konnten diese Ausstellungen bis zum heutigen Tag Bestand haben.
Nun aber, nach über sechzig Jahren, müssen sich verantwortungsbewusste Menschen Gedanken machen, wie es eines Tages weitergehen soll. Es wird eine lange Zeit dauern bis man zu einer praktikablen dauerhaften Lösung gefunden hat. Die Patenschaftsstädte sind hierbei auch gefragt, sie müssen ihren „Patenkindern“ auch in dieser Frage treu zur Seite stehen, sie müssen helfen, oftmals wertvolles Kulturgut aus den ostdeutschen Ländern, das aber sicher auch deutsches Kulturgut ist, zu bewahren. Mit Überzeugungskraft müssen die Heimatgruppen ihr so wichtiges Anliegen vertreten.
Der Bund der Heimatvertriebenen ist hier besonders gefordert. Die Aufgabe des Erhalts schlesischer und ostdeutscher Kultur generell kann nicht von den Orts- und Gebietsvereinigungen allein bewältigt werden. Leider ist von den Folgegenerationen kaum etwas zu erwarten. Das Interesse an dem „Woher“ ist für diese Altersklassen nur geringfügig vorhanden.
800 Jahre schlesisch-deutsche Kultur muss erhalten bleiben. Sie sollte auch in der Erinnerung der betroffenen Menschen stets vorhanden sein. Waza
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Europa macht es möglich !
Wer hätte vor ein paar Jahren daran geglaubt, dass es jemals zu einem freundschaftlichen Miteinander zwischen Polen und Deutschland kommen könnte.
Gott sei Dank sind die Menschen dieser Länder vernünftiger als einige Politiker unseres Nachbarlandes; ich glaube Namen muß man hier nicht mehr nennen. Immer mehr polnische Städte und Gemeinden schließenPaten oder Partnerschaften mit deutschen Orten.
Die jetzt polnisch, schlesische Gemeinde Winsko, die frühere deutsche Stadt Winzig, hat eine Partnerschaft mit der Niedersächischen Samtgemeinde Hollenstedt begründet. Der Vorsitzende des Patenschafts-beirates Meschede-Winzig, nahm am Sonnabend, dem 6. September 2008 auf Einladung an dem Festakt in Winzig teil.
Wir, die deutschen Winziger, wünschen den zwei Gemeinden gutes Gelingen in Freundschaft und Gottes Segen für eine friedvolle Zeit in einem einigen Europa.
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Ausgrabungen in Winzig
Im Januar 1945 war es, als der sogenannte Zweite Weltkrieg schon auf deutschen Boden stattfand. Auch unserem Städtchen näherte sich die Kampflinie. Die Bewohner bekamen den Befehl, die Stadt zu verlassen. Das sollte ja nur für etwa 14 Tage sein. Damit nicht alles den Kampftruppen in die Hände fiel, wurden viele mehr oder weniger wertvolle Gegenstände vergraben. Auch die Familie des Schornsteinfegermeisters Kittner wollte auf Nummer sicher gehen und viele gute und auch wertvolle Dinge vergraben. Da es aber keine Rückkehr nach Winzig gab, blieben die Dinge eine lange, sehr lange Zeit in der Erde. Es war dann nach Jahrzenten dass ein polnischer Bürger, der jetzt das Haus Kittner bewohnt, bei Gartenarbeiten diese Grube mit dem Schatz fand. Einiges wurde wohl vernichtet, aber Kleinigkeiten blieben erhalten. Dinge die sehr wohl aufbewahrt wurden. Vor nicht allzu langer Zeit ist die jetzige Frau Lydia Wiesenhöfer, geb. Kittner, mit Ihrem Sohn Thomas in die Heimat gefahren. Selbstverständlich wurde auch das früher bewohnte Haus besucht. “ Wir wurden gut aufgenommen” erzählte Frau Wiesenhöfer, “ nur gab es eben sprachliche Probleme.” Der neue Bewohner hat es aber doch verstanden, seinen Gästen von dem Fund in seinem Garten zu berichten. Zig Jahre sind seit damals vergangen und niemand hat wohl gedacht, dass einige Exponate, wenn auch nicht sehr kostbar, den alten Besitzern wieder übergeben werden können. Die Familie Wiesenhöfer hat diese vier Dinge dem Patenschaftsbeirat für die kleine Ausstellung im Rathaus übergeben. Im Namen aller unserer Heimatfreunde sage ich hierfür ein herzliches Dankeschön.
Walter Zain
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Wie schon beschrieben war der Fundort Kittners Garten in Winzig. Finder ist der jetzige polnische Bewohner. Die Gegenstände verbleiben im Besitz der Ausstellung Winzig, im Rathaus unserer Patenstadt Meschede. Unser Dank gilt Frau Lydia Wiesehöfer geb. Kittner und Ihrem Sohn Thomas.
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